Ihre Einstellungen wurden gespeichert.

Suchtmedizin

Suchtmedizin

Mit innovativen Präparaten im Bereich ZNS-Medizin verbessern wir nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten, sondern vor allem die Lebensqualität der Menschen mit psychischen Beschwerden und Suchterkrankungen.

Was ist das Zentrale Nervensystem?

Das Zentrale Nervensystem (kurz ZNS) besteht aus Gehirn und Rückenmark und ist die elementare Steuereinheit unseres Körpers. Das ZNS nimmt über die Nervenbahnen eingehende Informationen auf, verarbeitet diese und versendet entsprechende Signale zur Steuerung spezieller Körperaktivitäten. Dazu gehören lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung und Herztätigkeit sowie auch Bewegung und Sprechen bis hin zu unbewusstem und bewusstem Denken und Empfinden. Sind Bereiche des ZNS strukturell oder funktional beeinträchtigt, können sich neurologische, motorische und auch psychische Störungen entwickeln.

Suchterkrankungen und ihre Ursachen

So komplex wie das ZNS, so unterschiedlich sind die auftretenden Erkrankungen. Dazu gehören neurologische Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson, Epilepsie, Alzheimer und Multiple Sklerose oder auch psychische Störungen wie Depressionen oder Persönlichkeitsstörungen sowie Suchterkrankungen.

 

Als Sucht bezeichnet man die physische und psychische Abhängigkeit von einem Verhalten oder einer speziellen Substanz wie z.B. Alkohol, Halluzinogenen oder Opiaten. Diese Suchtmittel beeinflussen unser Belohnungssystem und führen hier zu einer Fehlregulierung im Gehirn.

 

Wie? Dinge, die wir Menschen als positiv wahrnehmen führen dazu, dass im Gehirn vermehrt Botenstoffe ausgeschüttet werden, die uns positive Gefühle wie Entspannung, Lockerheit oder Euphorie empfinden lassen. Rausch- bzw. Suchtmittel können ebenfalls zu einer solchen Ausschüttung führen. Wird das, was uns so zufrieden und euphorisch macht, regelmäßig eingenommen, gewöhnt sich der Körper an den erhöhten Spiegel und das Gleichgewicht im Gehirn verschiebt sich. Die Produktion an körpereigenen Botenstoffen sinkt und die Stimmungslage verschlechtert sich. Der Drang, das Suchtmittel wieder zu nehmen, wird immer stärker. Ein regelmäßiger Konsum von Suchtmitteln kann so zu einer starken körperlichen und psychischen Abhängigkeit führen und sich in unterschiedlichen Symptomen äußern. Zu möglichen Entzugserscheinungen gehören z.B. Zittern, Schmerzen, Ängste, Verlangen und Unruhe.

Wie kann man Suchterkrankungen behandeln?

Da Sucht oft eine chronische bzw. wiederkehrende Erkrankung ist, muss sie meist langfristig behandelt werden. Hierzu gehören immer auch die Behandlung der psychischen und sozialen Komponenten. Des Weiteren: Eine in Deutschland anerkannte Methode ist die medikamentös unterstützte Suchttherapie – auch Substitutionstherapie genannt. Der Patient erhält hier kontinuierlich ein Mittel, das eine ähnliche Wirkung wie der Suchtstoff hat, aber das Verlangen und den Beschaffungsdruck sukzessive reduziert.

Produkte von Accord