Immuntherapie bei Organtransplantation

Immuntherapie bei Organtransplantation

Lesen Sie hier wie die Abstoßungsreaktion auf ein Spenderorgan unterdrückt werden kann.

Was ist eine Immuntherapie?

Immuntherapien wirken auf verschiedene Arten auf die Abwehrkräfte der Patienten ein. Indem sie das Immunsystem stimulieren, modulieren, substituieren oder supprimieren, werden die gewünschten therapeutischen Effekte erzielt, z. B. der Aufbau eines Impfschutzes, die Hyposensibilisierung bei Allergien, Unterstützung der Abwehrkräfte oder Unterdrückung der Immunantwort.

Warum eine Immuntherapie nach einer Organtransplantation?

Funktioniert ein Organ trotz bereits bestehender medikamentöser Unterstützung nicht mehr ausreichend, kann den Patienten in manchen Fällen ein Spenderorgan helfen. Da immer weniger Menschen Organe spenden, warten viele Patienten mitunter jahrelang, bis sie ein lebensnotwendiges Spenderorgan erhalten.

Vor einer Transplantation gleichen Ärzte die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger möglichst genau ab, um das Risiko einer lebensbedrohlichen Abstoßungsreaktion des Transplantats durch das Immunsystem des Spenders zu minimieren. Dennoch bleibt das Spenderorgan biologisch fremd im Körper und der Empfänger benötigt zeitlebens eine Kombination verschiedener Wirkstoffe, um die Abstoßung des wertvollen Transplantats zu verhindern. Die Immuntherapie unterdrückt das Immunsystem des Empfängers und verhindert, dass das Organ abgestoßen wird und somit möglichst lange im Körper des Empfängers bleibt.

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